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Bau & Handwerk: gefunden werden und weniger Büro am Abend

Schreinereien, Metallbau, Innenausbau, Gebäudetechnik und Immobilien-Service haben selten ein Nachfrageproblem und fast immer ein Zeitproblem. Die Arbeit ist da; was fehlt, sind die Stunden für alles, was um sie herum anfällt.

Typischer Einstieg
Lokale Sichtbarkeit, danach ein Ablauf
Standort
Aus Zug, für Betriebe in der ganzen Deutschschweiz
Referenzen
Drei Betriebe aus Schreinerei, Metallbau und Gebäudehandwerk

Woran es in Handwerk und Bau typischerweise hängt

  • 01

    Anfragen kommen über vier Kanäle und liegen nirgends zusammen

    Ein Teil der Anfragen kommt telefonisch, ein Teil per WhatsApp an die Nummer des Chefs, ein Teil über das Formular auf der Website, ein Teil über Bekannte. Keiner dieser Wege ist falsch, aber zusammen ergeben sie keine Liste. Wer nachfragen will, welche Anfrage noch offen ist, fragt eine Person und nicht ein System — und diese Person ist meistens gerade auf einer Baustelle.

  • 02

    Rapporte und Fotos verteilen sich auf die Geräte der Mitarbeitenden

    Stunden, Material und der Zustand vor Ort werden auf der Baustelle festgehalten, oft auf Papier und im Fotoalbum des privaten Telefons. Bis daraus eine Rechnung wird, wandern die Angaben durch mehrere Hände. Was dabei verloren geht, fällt selten sofort auf: Es fehlt nicht der ganze Rapport, sondern die halbe Stunde, die niemand mehr rekonstruiert.

  • 03

    Dieselben Angaben werden mehrfach erfasst

    Kundenadresse, Objektdaten und Positionen stehen in der Offerte, danach im Auftrag, danach in der Rechnung — und in drei Programmen, die nichts voneinander wissen. Jede Doppelerfassung kostet Minuten und erzeugt eine Stelle, an der zwei Fassungen auseinanderlaufen können.

  • 04

    Wer regional sucht, findet drei andere Betriebe

    Ein grosser Teil der Suchen im Handwerk hat einen Ortsbezug, und Google beantwortet sie über eine eigene Rangfolge mit Karte und lokalem Ergebnisblock. Dort entscheiden Profilqualität, einheitliche Firmenangaben und Bewertungen. Ein Betrieb ohne gepflegtes Profil erscheint dort auch dann nicht, wenn er der beste am Ort ist.

  • 05

    Die Website erklärt nicht, was der Betrieb alles kann

    Viele Betriebe decken mehrere Sparten ab — Schreinerei und Innenausbau, Metallbau und Reparaturen, Fenster und Insektenschutz. Auf der Website steht das als Aufzählung auf einer Seite. Gesucht wird aber je Sparte einzeln, und eine Aufzählung rankt für keinen dieser Begriffe.

  • 06

    Administration passiert nach Feierabend

    Offerten schreiben, Rechnungen stellen, Anfragen beantworten: Diese Arbeit findet statt, wenn die produktive Zeit vorbei ist. Sie wird deshalb selten optimiert — man kommt gar nicht dazu, darüber nachzudenken, weil man sie gerade macht.

  • 07

    Wissen hängt an einzelnen Personen

    Welcher Lieferant wofür der richtige ist, wie ein wiederkehrender Auftrag abgewickelt wird, welche Masse bei einem Stammkunden gelten: Das steht selten irgendwo. Solange die Person da ist, funktioniert es besser als jedes System. Bei Krankheit, Kündigung oder Pensionierung fehlt nicht eine Arbeitskraft, sondern ein Teil des Betriebs.

Was dagegen hilft

01Sichtbarkeit

Regional gefunden zu werden ist im Handwerk der schnellste Hebel, weil die Konkurrenz ihr Profil meist nie gepflegt hat.

  • Local SEO

    Google Business Profile vollständig einrichten, Firmenangaben über Website und Verzeichnisse auf eine Schreibweise ziehen, Bewertungen zu einem Ablauf machen statt zu einem Zufall. Für einen Betrieb mit begrenztem Einzugsgebiet ist das der Punkt mit dem besten Verhältnis von Aufwand zu Wirkung.

  • SEO

    Je Sparte eine eigene Seite mit eigener Suchintention, statt einer Aufzählung auf der Startseite. Wer nach Glasersatz sucht, sucht nicht nach einer Schreinerei — und findet sie nur, wenn es dafür eine Seite gibt, die von Glasersatz handelt.

  • GEO

    Damit ein Antwortsystem den Betrieb nennt, muss es wissen, was er macht, wo er arbeitet und wofür er zuständig ist. Das entsteht nicht durch eine Datei, sondern dadurch, dass diese Angaben eindeutig und überall gleich dastehen.

02Auftritt

Die Website ist bei den meisten Anfragen die erste Prüfung — auch bei denen, die über Empfehlung kommen.

  • Webdesign

    Eigene Bilder von eigenen Arbeiten schlagen jedes Stockfoto, und ein Betrieb mit mehreren Sparten braucht eine Struktur, die sie auseinanderhält. Wichtiger als Gestaltung im engeren Sinn ist, dass Zuständigkeit und Einzugsgebiet ohne Suchen erkennbar sind.

  • Webentwicklung

    Handwerksseiten werden überwiegend auf dem Telefon geöffnet, oft im Mobilfunknetz und nicht selten auf einer Baustelle. Ladezeit ist deshalb kein technisches Detail, sondern die Frage, ob die Seite überhaupt angesehen wird.

03Abläufe

Hier liegt das Zeitproblem, und hier ist der Gewinn am direktesten spürbar — er fällt am Abend an.

  • Prozessautomatisierung

    Anfragen aus allen Kanälen an einer Stelle sammeln, Angaben zwischen Offerte, Auftrag und Rechnung übertragen statt abzutippen, Termine und Bestätigungen automatisch verschicken. Nichts davon braucht KI; es braucht Verbindungen zwischen Systemen, die es schon gibt.

  • KI-Automatisierung

    Wo Text im Spiel ist, kommt KI dazu: eingehende Anfragen einordnen und weiterleiten, Antwortentwürfe vorbereiten, Angaben aus fotografierten Lieferscheinen auslesen. Entschieden wird weiterhin von einem Menschen — der Vorschlag spart die Tipparbeit, nicht das Urteil.

04Eigene Systeme

Wenn ein Ablauf sich nicht zwischen bestehenden Programmen abbilden lässt, braucht er ein eigenes.

  • Webapplikationen

    Ein Rapportformular, das auf dem Telefon in zwei Minuten ausgefüllt ist, auch ohne Empfang, und das direkt in die Auftragsverwaltung schreibt. Oder ein Kundenportal, das den Stand eines Auftrags zeigt, statt ihn am Telefon zu erklären.

  • Softwareentwicklung

    Wo ein Betrieb mehrere Sparten mit unterschiedlichen Abläufen führt, entscheidet das Datenmodell darüber, ob sich Auslastung, Materialverbrauch und Nachkalkulation je Sparte überhaupt auswerten lassen. Diese Frage stellt sich vor der Oberfläche — und sie ist der Grund, warum aus einer gewachsenen Tabelle selten von selbst ein System wird.

Häufige Fragen aus Handwerk und Bau

  • Was kostet eine Website für ein Handwerksunternehmen?

    Den Preis bestimmen drei Grössen: die Zahl der Sparten, die eine eigene Seite brauchen, ob Bildmaterial vorhanden ist oder erst entstehen muss, und ob die Seite an bestehende Systeme angebunden wird. Ein Betrieb mit einer Sparte und vorhandenen Fotos liegt deutlich unter einem mit fünf Sparten und einem Fototermin. Wir rechnen die Punkte einzeln durch, statt eine Pauschale zu nennen.

  • Lohnt sich Local SEO für einen Handwerksbetrieb?

    Local SEO lohnt sich für fast jeden Betrieb mit begrenztem Einzugsgebiet, und im Handwerk besonders: Die Suchen haben fast immer einen Ortsbezug, und die Mitbewerber im selben Umkreis haben ihr Profil meist nie gepflegt. Der Aufwand ist überschaubar, und erste Veränderungen sind nach wenigen Wochen messbar, weil Google Profildaten schneller aufnimmt als Website-Änderungen.

  • Womit fängt man an, wenn im Betrieb niemand Zeit hat?

    Mit dem Punkt, der ohne Mitarbeit des Betriebs vorankommt: dem Google Business Profile und den Firmenangaben. Beides braucht einmal eine halbe Stunde Auskunft und danach nichts mehr. Abläufe zu automatisieren kommt später, weil es dafür Gespräche mit den Personen braucht, die den Ablauf ausführen — und die stehen tagsüber auf der Baustelle.

  • Müssen wir dafür unsere Handwerkersoftware wechseln?

    In den meisten Fällen nicht. Die verbreiteten Programme für Offerten, Rapporte und Rechnungen haben eine Schnittstelle oder lassen sich über Export und Import anbinden, und genau darum geht es. Ein Wechsel steht erst zur Debatte, wenn ein Programm überhaupt keinen Weg nach draussen bietet — dann ist die fehlende Schnittstelle allerdings selten das einzige Problem.

  • Brauchen wir für jede Sparte eine eigene Website?

    Eine eigene Website lohnt sich, wenn eine Sparte eine eigene Kundschaft mit eigenen Suchbegriffen hat und eigenständig auftreten soll. Ist die Kundschaft dieselbe, genügt eine Seite je Sparte innerhalb eines Auftritts — das ist günstiger, stärkt die gemeinsame Domain und vermeidet, dass zwei eigene Auftritte um dieselben Begriffe konkurrieren. Die Entscheidung fällt vor dem Bauen, nicht danach.

  • Wie lange dauert es, bis wir etwas merken?

    Bei der lokalen Sichtbarkeit sind erste Veränderungen nach zwei bis vier Wochen messbar, eine stabile Position braucht drei bis sechs Monate. Bei einem automatisierten Ablauf merkt man es sofort — er spart ab dem ersten Tag oder er tut es nicht. Deshalb steht am Anfang meist der Ablauf und nicht die Sichtbarkeit, wenn ein Betrieb schnell sehen will, ob sich das lohnt.

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