09KI & Automatisierung

KI-Automatisierung für Unternehmen, die Zeit zurückgewinnen

Was jeden Tag gleich passiert, sollte nicht jeden Tag gleich viel Arbeit machen. Wir automatisieren dort, wo es sich rechnet, und schauen dafür zuerst auf den Prozess und erst dann auf das Werkzeug. KI ist dabei kein Selbstzweck, sondern eine von mehreren Möglichkeiten, Arbeit zu verschieben oder ganz wegfallen zu lassen.

Dauer
Erster Anwendungsfall produktiv in vier bis acht Wochen
Standort
Umsetzung aus Zug, Datenstandort nach Bedarf in der Schweiz
Betreuung
Überwachung und Nachjustierung, solange es läuft

Was KI-Automatisierung umfasst

KI-Automatisierung ist der Einsatz von Sprachmodellen und verwandten Verfahren für Aufgaben, die bisher gelesen, eingeordnet oder formuliert werden mussten: Anfragen sichten, Dokumente auswerten, Texte entwerfen, Inhalte klassifizieren. Hesq baut solche Abläufe für Schweizer Unternehmen so, dass jede Entscheidung mit Tragweite bei einem Menschen bleibt und jedes Ergebnis nachvollziehbar ist.

Was die Automatisierung übernimmt

  • Situation heute

    Jede eingehende Anfrage wird gelesen, eingeordnet und von Hand weitergeleitet.

    Zielbild

    Anfragen kommen vorsortiert an, mit Vorschlag für die Zuständigkeit und einem Antwortentwurf.

  • Situation heute

    Angaben aus Lieferscheinen und Rechnungen werden abgetippt.

    Zielbild

    Die Angaben werden ausgelesen und vorgeschlagen; getippt wird nur noch, was nicht stimmt.

  • Situation heute

    Auf der Website beantwortet niemand Fragen, die ausserhalb der Bürozeiten kommen.

    Zielbild

    Ein Chatbot beantwortet, was auf der Website steht, und reicht alles Übrige weiter.

  • Situation heute

    Ob eine Automatisierung noch richtig arbeitet, merkt man an der Beschwerde.

    Zielbild

    Fehler und Zweifelsfälle sind sichtbar und landen zur Prüfung bei einer Person.

Was zur KI-Automatisierung gehört

  • 01

    Zuerst der Prozess, dann das Werkzeug

    Bevor etwas automatisiert wird, muss klar sein, was der Ablauf eigentlich tut und wo er hakt. Wir nehmen ihn auseinander, entfernen unnötige Schritte und automatisieren erst, was danach übrig bleibt. So entsteht keine schnelle Automatisierung, die einen schlechten Prozess zementiert — und in einigen Fällen ist das Ergebnis, dass es gar keine KI braucht.

  • 02

    Sprachmodelle für Lesen, Einordnen und Formulieren

    Ein Sprachmodell ist stark, wo Text verstanden, zusammengefasst, eingeordnet oder entworfen werden muss — und schwach, wo gerechnet oder etwas exakt nachgeschlagen werden muss. Wir setzen es entsprechend ein: Klassifikation von Anfragen, Zusammenfassungen, Antwortentwürfe, Auswertung von Freitext. Für alles, was eine feste Regel hat, ist eine feste Regel besser, günstiger und überprüfbar.

  • 03

    KI-Chatbot-Integration

    Ein Chatbot auf der Website beantwortet Fragen aus den Inhalten, die es dort ohnehin gibt, und leitet weiter, was er nicht sicher beantworten kann. Entscheidend ist die Quelle: Er antwortet aus Ihren Seiten und Dokumenten, nicht aus allgemeinem Modellwissen — sonst erfindet er Öffnungszeiten und Preise. Was er nicht weiss, sagt er, statt es zu erraten.

  • 04

    Dokumente und Belege auswerten

    Rechnungen, Lieferscheine, Rapporte und Formulare kommen als PDF oder Foto und müssen in Felder überführt werden. Die Auswertung liefert dabei Vorschläge samt Sicherheit, nicht fertige Buchungen: Was eindeutig ist, läuft durch, was unsicher ist, geht in eine Prüfliste. Eine Erkennung, die auch im Zweifel entscheidet, verursacht Fehler, die niemand mehr sucht.

  • 05

    Kontrolle, Grenzen und Datenschutz

    Jede Automatisierung braucht eine Antwort auf drei Fragen: Was passiert bei einem Fehler, wer merkt es, und welche Daten verlassen dabei das Haus. Wir protokollieren Ein- und Ausgaben, legen fest, welche Fälle immer zu einer Person gehen, und wählen den Betriebsort nach dem, was das Schweizer Datenschutzgesetz und Ihre Kundschaft verlangen — nicht nach dem, was am schnellsten eingerichtet ist.

Drei Fälle aus der Praxis

Eingehende Anfragen werden vorsortiert

  1. Ein halbes Jahr echter Anfragen durchgehen und die Kategorien bestimmen, die es tatsächlich gibt.
  2. Klassifikation und Antwortentwurf aufsetzen, mit einer klaren Kategorie „unklar“ statt einer Notlösung.
  3. Anfragen samt Einordnung dorthin leiten, wo sie bearbeitet werden.
  4. Prüfung durch Mensch: Kein Entwurf geht ungelesen raus. Freigegeben wird von der Person, die auch sonst antwortet.
  5. Nach vier Wochen die Trefferquote je Kategorie prüfen und die schwächste nachschärfen.

Ein Chatbot beantwortet, was auf der Website steht

  1. Festlegen, aus welchen Quellen er antworten darf — Seiten, Merkblätter, Preisliste — und aus welchen nicht.
  2. Die Quellen aufbereiten, damit Antworten belegbar bleiben und auf die Seite verweisen können.
  3. Grenzen setzen: Angebote, Termine und Zusagen macht der Bot nicht, er leitet weiter.
  4. Prüfung durch Mensch: Vor dem Start einen Fragenkatalog durchspielen, inklusive der Fragen, bei denen er schweigen soll.
  5. Gestellte Fragen mitlesen — sie zeigen, welche Seite fehlt oder unklar geschrieben ist.

Belege werden ausgelesen statt abgetippt

  1. Die Belegarten festlegen, die tatsächlich in Menge anfallen, und ihre Pflichtfelder.
  2. Auslesen samt Sicherheitsangabe je Feld einrichten; unsichere Felder bleiben leer statt geraten.
  3. Eine Prüfliste bauen, in der nur die Zweifelsfälle landen.
  4. Prüfung durch Mensch: Die ersten zweihundert Belege werden vollständig gegengelesen, bevor die Schwelle gesetzt wird.
  5. Danach stichprobenweise weiterprüfen — eine Erkennung altert mit dem Belegformat.

So läuft die Zusammenarbeit

Sechs Schritte, die auf jedem Projekt gleich heissen. Bei KI ist Measure keine Kür: Ob ein Modell die Aufgabe trifft, zeigt sich an echten Fällen und nicht an einer Vorführung.

  • 01Discover

    Wir sehen uns an, was heute passiert, wo es hakt und woran der Erfolg gemessen wird.

  • 02Design

    Struktur, Gestaltung und Ablauf werden festgelegt, bevor gebaut wird — und mit Ihnen abgestimmt.

  • 03Build

    Umsetzung in kurzen Schritten, jederzeit auf einer Vorschau-Umgebung ansehbar.

  • 04Integrate

    Anbindung an das, was schon da ist: Domain, Konten, CRM, Buchhaltung, Analyse.

  • 05Measure

    Nach dem Start wird gemessen, was die Lösung leistet — nicht geschätzt.

  • 06Improve

    Was die Messung zeigt, fliesst zurück in die Arbeit. Ein System ist nie fertig, nur stabil.

Was KI-Automatisierung nicht ist

  • KI-Automatisierung ist nicht dasselbe wie Prozessautomatisierung. Wenn ein Formular in eine Datenbank und von dort ins CRM soll, muss nichts verstanden werden — es muss zuverlässig übertragen werden.

    Ablaeufe zwischen Systemen beschreibt die Prozessautomatisierung

  • Ein Chatbot ist kein KI-Agent. Er antwortet auf Fragen; er führt keine mehrstufige Aufgabe aus und greift nicht selbst auf Systeme zu.

    Systeme, die handeln statt antworten, beschreibt die Seite zu KI-Agenten

  • KI-Automatisierung ist kein Einstieg für Unternehmen ohne Anwendungsfall. Wer noch nicht weiss, wo KI etwas bringt, sollte nicht mit dem Bauen anfangen.

    Dafür gibt es die KI-Beratung

  • KI-Automatisierung ist nicht die Sichtbarkeit in KI-Systemen. Hier geht es darum, wie Sie mit KI arbeiten, nicht darum, wie KI über Sie spricht.

    Das ist GEO

Womit gearbeitet wird

  • Claude

    Das Sprachmodell für Auswertung, Einordnung und Entwürfe, wo Text der Gegenstand ist.

  • n8n

    Der Ablaufmotor dahinter — sichtbar, nachvollziehbar und selbst betreibbar.

  • Model Context Protocol

    Der offene Weg, über den ein Modell kontrolliert auf Systeme und Daten zugreift.

  • Schweizer Datenschutzgesetz

    Der Rahmen für Personendaten — er entscheidet mit über Modell und Betriebsort.

Die Technologie richtet sich nach dem Prozess, nicht umgekehrt. Kein Modell macht einen unklaren Ablauf klar — es macht ihn nur schneller unklar.

Häufige Fragen zur KI-Automatisierung

  • Wie kann ein KMU Prozesse mit KI automatisieren?

    Der Einstieg beginnt bei einem Ablauf, der oft vorkommt, klar beschrieben ist und heute Lesezeit kostet — Anfragen sichten, Belege erfassen, Texte vorbereiten. Dieser eine Ablauf wird gebaut, in Betrieb genommen und gemessen. Erst danach kommt der zweite. Wer mit einer Strategie für alle Abteilungen beginnt, hat nach sechs Monaten eine Präsentation und keinen laufenden Prozess.

    Ausführlich: Wie fängt ein KMU mit KI-Automatisierung an?
  • Welche Prozesse eignen sich für KI-Automatisierung?

    Geeignet sind Abläufe mit hoher Wiederholung, klarem Ergebnis und Text als Gegenstand: Klassifikation, Zusammenfassung, Extraktion, Entwurf. Ungeeignet sind Abläufe, die exakte Berechnungen brauchen, bei denen ein Fehler unmittelbar teuer wird, oder deren Regeln sich ohnehin fest schreiben lassen. Dort ist eine Regel besser — sie ist billiger, schneller und überprüfbar.

  • Was passiert bei einem Fehler?

    Jeder Ablauf bekommt eine definierte Reaktion auf den Zweifelsfall: Er wird angehalten und einer Person vorgelegt, statt geraten zu werden. Ein- und Ausgaben werden protokolliert, damit sich später nachvollziehen lässt, was passiert ist. Automatisierungen ohne diese Vorkehrungen scheitern nicht am Modell, sondern daran, dass wochenlang niemand merkt, dass etwas schiefläuft.

  • Wo liegen unsere Daten?

    Das hängt vom Anwendungsfall ab und wird zu Beginn entschieden, nicht am Ende. Wir klären, welche Daten überhaupt anfallen, ob Personendaten darunter sind und was daraus nach Schweizer Datenschutzgesetz folgt. Wo es nötig ist, laufen Verarbeitung und Ablage auf Infrastruktur in der Schweiz oder in Europa; wo ein Modell eines Anbieters genutzt wird, halten wir fest, was übermittelt wird.

  • Was kostet eine KI-Automatisierung?

    Den Ausschlag geben die Zahl der Anbindungen, die Menge der Sonderfälle und die Anforderungen an Nachvollziehbarkeit. Der laufende Betrieb kommt dazu und ist bei Sprachmodellen mengenabhängig. Wir rechnen deshalb je Anwendungsfall — inklusive der Frage, wie viele Stunden er heute kostet. Wo diese Rechnung nicht aufgeht, sagen wir es und bauen nicht.

Ausgewählte Projekte


Welche Aufgabe kostet Sie jede Woche Stunden und immer dieselben Handgriffe?

Beschreiben Sie uns diese eine Aufgabe. Wir sagen Ihnen, ob sich eine Automatisierung rechnet — und wenn nicht, woran es liegt.

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