06Web & Entwicklung

Onlineshop erstellen lassen: E-Commerce aus Zug für die Schweiz

Ein Shop verkauft nicht, weil er existiert, sondern weil das Finden, das Vertrauen und das Bezahlen zusammenpassen. Wir bauen Onlineshops, bei denen die Produktdaten stimmen, die Schweizer Zahlungswege da sind und der Checkout nicht der Ort ist, an dem der Umsatz verloren geht.

Dauer
Sechs bis zwölf Wochen, je nach Sortiment und Anbindungen
Standort
Entwicklung aus Zug, Betrieb wahlweise in der Schweiz
Betreuung
Weiterentwicklung nach dem Start, nicht Übergabe und Ende

Was E-Commerce bei Hesq umfasst

E-Commerce ist bei Hesq der Bau und Betrieb eines Onlineshops: Shop-System, Produktdaten, Zahlung, Versand und Checkout als ein zusammenhängendes System. Wir wählen die Grundlage nach Sortiment und Ablauf statt nach Gewohnheit, binden Schweizer Zahlungswege wie TWINT und PostFinance an und sorgen dafür, dass Bestellungen dort ankommen, wo sie bearbeitet werden.

Was sich im Verkauf ändert

  • Situation heute

    Der Warenkorb füllt sich, aber im Checkout brechen die meisten ab.

    Zielbild

    Der Checkout ist kurz, kennt die gängigen Schweizer Zahlungswege und funktioniert am Telefon genauso wie am Rechner.

  • Situation heute

    Produktdaten liegen in einer Tabelle, im Shop und im Lager — in drei Fassungen.

    Zielbild

    Eine Quelle speist den Shop; was dort geändert wird, ist überall geändert.

  • Situation heute

    Jede Bestellung wird von Hand in die Buchhaltung und ins Lager übertragen.

    Zielbild

    Bestellungen laufen in die Systeme, in denen sie gebraucht werden; von Hand wird nur noch entschieden.

  • Situation heute

    Der Shop lädt auf dem Mobiltelefon spürbar langsam, besonders auf den Kategorieseiten.

    Zielbild

    Kategorie- und Produktseiten laden schnell genug, dass niemand darüber nachdenkt.

Was zu einem Onlineshop gehört

  • 01

    Das Shop-System wählen, nicht erben

    Die Grundlage entscheidet über Jahre: was sich anpassen lässt, was ein Update kostet, wer den Shop pflegen kann. Wir prüfen Sortimentsgrösse, Varianten, Abo- oder Einmalverkauf und die Systeme, die dahinter schon laufen. Ein bestehender WooCommerce-Shop wird nicht aus Prinzip ersetzt — er wird ersetzt, wenn er die nächsten Anforderungen nachweislich nicht trägt.

  • 02

    Headless Commerce, wo es sich rechnet

    Bei Headless Commerce liefert das Shop-System nur noch Daten und Bestellabwicklung; die Oberfläche wird eigenständig gebaut. Das bringt Geschwindigkeit und volle gestalterische Freiheit — und kostet Aufwand an einer Stelle, an der ein Standard-Theme nichts gekostet hätte. Sinnvoll ist es bei hohem Verkehr, eigener Markenführung oder mehreren Verkaufskanälen, nicht bei zweihundert Artikeln.

  • 03

    Schweizer Zahlungswege

    TWINT ist in der Schweiz kein Zusatz, sondern für viele Kundinnen und Kunden der erste Griff; PostFinance Card und Kreditkarte gehören daneben. Wir binden die Anbieter direkt oder über einen Payment-Provider an, richten Rückerstattungen und Fehlerfälle mit ein und prüfen jeden Weg mit einer echten Zahlung, bevor der Shop aufmacht.

  • 04

    Produktdaten, die tragen

    Ein Shop ist nur so gut wie seine Daten. Dazu gehören eindeutige Artikelnummern, saubere Varianten, Bilder in ausreichender Auflösung, Masse und Materialien — und die maschinenlesbare Auszeichnung nach schema.org, ohne die kein Produkt in den Suchergebnissen mit Preis und Verfügbarkeit erscheint. Wo die Daten aus einem ERP kommen, richten wir den Weg dorthin ein.

  • 05

    Checkout und Ladezeit

    Zwischen Warenkorb und Bestätigung wird der Umsatz entschieden. Jedes Pflichtfeld, jeder Zwischenschritt und jede halbe Sekunde Ladezeit kostet Abschlüsse. Wir bauen den Checkout so kurz wie möglich, erlauben den Kauf ohne Konto und messen die Ladezeit dort, wo sie zählt: auf dem Mobiltelefon, im Mobilfunknetz, auf der Kategorieseite mit sechzig Artikeln.

Drei Fälle aus der Praxis

Ein bestehender Shop wird schneller und schweizerischer

  1. Messen, wo abgebrochen wird: Kategorieseite, Produktseite oder Checkout.
  2. Ladezeit auf dem Mobiltelefon gegen die Kategorieseiten prüfen, nicht gegen die Startseite.
  3. TWINT und PostFinance ergänzen und den Checkout auf das Nötige kürzen.
  4. Prüfung durch Mensch: Eine echte Bestellung samt Rückerstattung durchspielen, bevor umgestellt wird.
  5. Nach vier Wochen dieselben Kennzahlen erneut erheben und entscheiden, was als Nächstes drückt.

Ein Sortiment kommt aus dem ERP in den Shop

  1. Festlegen, welches System die Wahrheit hält: Preise, Bestand und Artikelstamm kommen aus einer Quelle.
  2. Die Übertragung bauen — Neuanlage, Änderung und Auslistung, nicht nur der erste Import.
  3. Varianten, Masse und Bilder abbilden und die Produktauszeichnung nach schema.org ergänzen.
  4. Prüfung durch Mensch: Eine Stichprobe von Artikeln im Shop gegen das ERP halten, bevor der Abgleich automatisch läuft.
  5. Fehlerfälle sichtbar machen: Was nicht übertragen wurde, muss auffallen und nicht stillschweigend fehlen.

Ein Handwerksbetrieb verkauft Ersatzteile zusätzlich online

  1. Klären, welcher Teil des Sortiments überhaupt ohne Beratung verkäuflich ist.
  2. Einen kleinen Shop neben der bestehenden Website aufsetzen, mit derselben Marke und derselben Navigation.
  3. Versandregeln und Abholung im Betrieb abbilden — beides ist in der Schweiz ein echter Unterschied.
  4. Bestellungen dorthin leiten, wo sie bearbeitet werden, statt in ein weiteres Postfach.
  5. Prüfung durch Mensch: Vor dem Start entscheiden, wer Bestellungen bearbeitet und in welcher Zeit.

So läuft die Zusammenarbeit

Sechs Schritte, die auf jedem Projekt gleich heissen. Bei einem Shop ist Integrate der Teil, der unterschätzt wird: Zahlung, Versand, Buchhaltung und Lager sind vier Anbindungen, nicht eine.

  • 01Discover

    Wir sehen uns an, was heute passiert, wo es hakt und woran der Erfolg gemessen wird.

  • 02Design

    Struktur, Gestaltung und Ablauf werden festgelegt, bevor gebaut wird — und mit Ihnen abgestimmt.

  • 03Build

    Umsetzung in kurzen Schritten, jederzeit auf einer Vorschau-Umgebung ansehbar.

  • 04Integrate

    Anbindung an das, was schon da ist: Domain, Konten, CRM, Buchhaltung, Analyse.

  • 05Measure

    Nach dem Start wird gemessen, was die Lösung leistet — nicht geschätzt.

  • 06Improve

    Was die Messung zeigt, fliesst zurück in die Arbeit. Ein System ist nie fertig, nur stabil.

Was E-Commerce nicht ist

  • Ein Onlineshop ist keine Firmenwebsite mit Bestellknopf. Sortiment, Zahlung, Versand und Retouren sind ein eigenes System mit eigenem Ablauf.

    Die Firmen- oder Marketingwebsite entsteht im Webdesign

  • Ein Shop ist keine Anwendung mit Login und Rollen. Wer ein Kundenportal, ein Dashboard oder ein internes Werkzeug braucht, braucht keinen Shop.

    Das beschreibt die Seite zu Webapplikationen

  • E-Commerce ist keine Verkaufsförderung. Ein technisch guter Shop verkauft nicht von allein, wenn niemand ihn findet.

    Die Auffindbarkeit ist eine eigene Arbeit — SEO

  • Wir betreiben keine Marktplatz-Konten und keine bezahlten Shopping-Kampagnen als Dienstleistung.

    Die Anbindung an einen Marktplatz bauen wir; die Kampagne dort führt jemand anderes.

Womit gearbeitet wird

  • WooCommerce

    Bewährt für überschaubare Sortimente und Betriebe, die selbst pflegen wollen.

  • Next.js

    Die Oberfläche, wenn der Shop headless läuft — schnelle Kategorie- und Produktseiten.

  • TWINT

    Der Zahlungsweg, den in der Schweiz die meisten zuerst suchen.

  • Schema.org Product

    Die Auszeichnung, ohne die kein Preis und keine Verfügbarkeit im Suchergebnis erscheint.

Die Technologie richtet sich nach dem Sortiment und dem Ablauf dahinter, nicht umgekehrt. Kein System macht ein Sortiment verkäuflich.

Häufige Fragen zum Onlineshop

  • Was kostet ein Onlineshop in der Schweiz?

    Den Preis bestimmen drei Grössen: die Zahl der Artikel samt Varianten, die Zahl der Anbindungen an bestehende Systeme und die Frage, ob eine Standardoberfläche genügt oder eine eigene gebaut wird. Ein Shop mit hundert Artikeln, Standard-Theme und einem Zahlungsanbieter liegt deutlich unter einem, der Bestand und Preise aus einem ERP zieht. Wir rechnen die Punkte einzeln durch, statt eine Pauschale zu nennen.

  • Welches Shop-System passt zu uns?

    Die Antwort hängt weniger am System als am Sortiment und daran, wer den Shop später pflegt. Für überschaubare Sortimente mit Pflege im Betrieb ist WooCommerce meist ausreichend und günstig im Unterhalt. Für hohen Verkehr, mehrere Kanäle oder eine eigene Markenführung lohnt sich eine headless gebaute Oberfläche. Wir empfehlen erst, wenn Sortiment und Abläufe auf dem Tisch liegen.

  • Brauchen wir TWINT im Shop?

    TWINT ist in der Schweiz für einen grossen Teil der Kundschaft der bevorzugte Weg, gerade bei kleineren Beträgen und auf dem Mobiltelefon. Fehlt er, brechen Bestellungen im Checkout ab, ohne dass ein Grund sichtbar wird. Wir raten deshalb in fast allen Fällen dazu — und daneben zu Kreditkarte, damit auch Kundschaft aus dem Ausland bestellen kann.

  • Können wir den Shop selbst pflegen?

    Artikel, Preise, Bestände, Bilder und Texte pflegen Sie selbst; dafür ist ein Shop-System da. Wir richten die Oberfläche so ein, dass die täglichen Handgriffe ohne uns gehen, und übergeben eine kurze Anleitung für genau diese Handgriffe. Eingriffe in Struktur, Zahlung oder Anbindungen bleiben bei uns, weil dort ein Fehler den Verkauf anhält.

  • Wie lange dauert es bis zum Start?

    Sechs bis zwölf Wochen sind der übliche Rahmen. Den Ausschlag gibt selten die Technik, sondern die Datenlage: Wenn Artikelbilder, Masse und Beschreibungen vorliegen, geht es schnell; wenn sie erst entstehen müssen, bestimmt das den Termin. Die Anbindung an Buchhaltung oder Lager wird ebenfalls regelmässig unterschätzt.

Ausgewählte Projekte


Wissen Sie, an welcher Stelle Ihres Shops die Bestellungen abbrechen?

Schicken Sie uns die Adresse. Wir sehen uns Kategorieseite, Produktseite und Checkout an und sagen Ihnen, wo es klemmt — auch dann, wenn die Antwort lautet, dass der Shop in Ordnung ist.

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