12KI & Automatisierung

KI-Beratung für Unternehmen in der Schweiz: erst prüfen, dann bauen

Die Frage ist selten, ob KI etwas bringt, sondern wo — und ob es den Aufwand wert ist. Wir sehen uns Ihre Abläufe an, rechnen die aussichtsreichen durch und liefern eine Entscheidungsgrundlage. Am Ende steht keine Software, sondern eine begründete Reihenfolge.

Dauer
Zwei bis vier Wochen bis zur Entscheidungsgrundlage
Standort
Vor Ort in der Deutschschweiz, Auswertung aus Zug
Ergebnis
Bewertete Anwendungsfälle und eine Reihenfolge, keine Software

Was KI-Beratung umfasst

KI-Beratung ist die Untersuchung, an welchen Stellen eines Unternehmens der Einsatz von KI einen messbaren Unterschied macht — und an welchen nicht. Hesq nimmt dafür die Abläufe auf, bewertet die Kandidaten nach Aufwand, Nutzen und Machbarkeit, ordnet den Datenschutz nach Schweizer Recht ein und übergibt eine Reihenfolge mit Begründung.

Was sich an der Entscheidungslage ändert

  • Situation heute

    Es gibt eine Ahnung, dass KI helfen würde, aber keinen Ort, an dem man anfangen könnte.

    Zielbild

    Drei bis fünf Anwendungsfälle stehen bewertet nebeneinander, mit Aufwand und erwartetem Nutzen.

  • Situation heute

    Verschiedene Abteilungen testen verschiedene Werkzeuge, niemand hat den Überblick.

    Zielbild

    Es ist entschieden, was zentral gilt und was jede Abteilung selbst wählen darf.

  • Situation heute

    Ob Kundendaten in ein Sprachmodell dürfen, beantwortet je nach Person jemand anders.

    Zielbild

    Es gibt eine schriftliche Einordnung nach Schweizer Datenschutzgesetz, an die man sich halten kann.

  • Situation heute

    Ein Angebot für eine KI-Lösung liegt vor, aber es fehlt der Massstab, um es zu beurteilen.

    Zielbild

    Der Massstab steht: welches Problem gelöst wird, was es wert ist, woran Erfolg gemessen wird.

Was zur KI-Beratung gehört

  • 01

    Potenzialanalyse entlang der Abläufe

    Wir gehen die Abläufe durch, die Zeit kosten, und suchen die Stellen, an denen gelesen, eingeordnet oder formuliert wird. Gesprochen wird dabei mit den Personen, die die Arbeit tun, nicht nur mit der Leitung — der beschriebene Ablauf und der tatsächliche unterscheiden sich fast immer, und der Unterschied ist genau die Stelle, an der die Zeit verloren geht.

  • 02

    Priorisierung nach Aufwand und Nutzen

    Jeder Kandidat bekommt drei Zahlen: wie oft er vorkommt, was er heute an Zeit kostet, was seine Umsetzung ungefähr kostet. Daraus entsteht eine Reihenfolge statt einer Liste. Der erste Fall wird dabei nicht nach der grössten Ersparnis gewählt, sondern nach dem klarsten Ergebnis — der erste Fall muss beweisen, dass es funktioniert.

  • 03

    Machbarkeit prüfen, bevor entschieden wird

    Nicht jede gute Idee lässt sich bauen. Wir prüfen, ob die nötigen Daten in ausreichender Qualität vorliegen, ob die beteiligten Systeme eine Schnittstelle haben und ob die Aufgabe überhaupt eine ist, die ein Sprachmodell zuverlässig löst. Wo Zweifel bleiben, machen wir einen kleinen Versuch mit echten Daten, statt die Frage im Konzept offenzulassen.

  • 04

    Datenschutz und Datenstandort einordnen

    Welche Daten ein Modell sehen darf, ist eine rechtliche und eine geschäftliche Frage zugleich. Wir ordnen die vorhandenen Datenarten nach Schweizer Datenschutzgesetz ein, halten fest, was bei welchem Anbieter übermittelt würde, und benennen die Fälle, in denen ein Betrieb in der Schweiz oder in Europa nötig ist. Das Ergebnis ist eine Seite, auf die man sich später berufen kann — keine Rechtsberatung.

  • 05

    Roadmap und Entscheidungsgrundlage

    Am Ende steht ein Dokument: die bewerteten Anwendungsfälle, die empfohlene Reihenfolge, der geschätzte Aufwand je Schritt, die offenen Fragen und die Kriterien, an denen sich der Erfolg des ersten Falls messen lässt. Es ist so geschrieben, dass Sie damit auch bei einem anderen Anbieter ausschreiben können — das ist der Sinn einer Entscheidungsgrundlage.

Drei Fälle aus der Praxis

Ein KMU ohne klaren Anwendungsfall sucht den Einstieg

  1. In zwei Halbtagen die Abläufe aufnehmen, die am meisten Zeit binden.
  2. Die Kandidaten sammeln, an denen gelesen, eingeordnet oder formuliert wird.
  3. Aufwand und Nutzen je Kandidat schätzen und eine Reihenfolge ableiten.
  4. Prüfung durch Mensch: Die Reihenfolge wird mit der Leitung durchgesprochen und angepasst — sie kennt Randbedingungen, die in keinem Ablauf stehen.
  5. Den ersten Fall so beschreiben, dass er umgesetzt oder ausgeschrieben werden kann.

Ein vorliegendes Angebot wird beurteilbar

  1. Klären, welches Problem das Angebot löst und wie oft dieses Problem auftritt.
  2. Die Annahmen prüfen: Liegen die Daten vor, gibt es die Schnittstellen, ist die Aufgabe modelltauglich.
  3. Den laufenden Betrieb überschlagen — bei Sprachmodellen ist er mengenabhängig und fehlt in Angeboten regelmässig.
  4. Prüfung durch Mensch: Die offenen Punkte werden dem Anbieter gestellt, bevor entschieden wird.
  5. Eine Empfehlung abgeben, auch wenn sie lautet, das Angebot nicht anzunehmen.

Der Umgang mit KI-Werkzeugen wird geregelt

  1. Erheben, welche Werkzeuge im Betrieb bereits verwendet werden — meist mehr als bekannt.
  2. Die Datenarten einordnen: Was darf in ein Modell, was nicht, was nur anonymisiert.
  3. Eine kurze, lesbare Regelung schreiben statt einer Richtlinie, die niemand liest.
  4. Prüfung durch Mensch: Die Regelung wird mit den Betroffenen besprochen, bevor sie gilt.
  5. Einen Zeitpunkt festlegen, an dem sie überprüft wird — die Werkzeuge ändern sich schneller als Regelungen.

So läuft die Zusammenarbeit

Sechs Schritte, die auf jedem Projekt gleich heissen. Die KI-Beratung deckt Discover und einen Teil von Design ab — sie endet dort, wo die Entscheidung getroffen ist, und geht erst danach in ein Bauprojekt über.

  • 01Discover

    Wir sehen uns an, was heute passiert, wo es hakt und woran der Erfolg gemessen wird.

  • 02Design

    Struktur, Gestaltung und Ablauf werden festgelegt, bevor gebaut wird — und mit Ihnen abgestimmt.

  • 03Build

    Umsetzung in kurzen Schritten, jederzeit auf einer Vorschau-Umgebung ansehbar.

  • 04Integrate

    Anbindung an das, was schon da ist: Domain, Konten, CRM, Buchhaltung, Analyse.

  • 05Measure

    Nach dem Start wird gemessen, was die Lösung leistet — nicht geschätzt.

  • 06Improve

    Was die Messung zeigt, fliesst zurück in die Arbeit. Ein System ist nie fertig, nur stabil.

Was KI-Beratung nicht ist

  • KI-Beratung ist keine Umsetzung. Am Ende steht eine Entscheidungsgrundlage, keine laufende Lösung.

    Gebaut wird danach — als KI-Automatisierung

  • KI-Beratung ist keine Rechtsberatung. Wir ordnen Datenarten und Datenstandorte fachlich ein; eine verbindliche rechtliche Beurteilung ist das nicht.

    Wo es darauf ankommt, gehört die Einordnung einer Anwältin vorgelegt.

  • KI-Beratung ist kein Schulungsprogramm. Der Umgang mit einzelnen Werkzeugen ist nicht der Gegenstand.

    Wir zeigen die Werkzeuge im Zusammenhang des jeweiligen Falls, nicht als Kurs.

  • KI-Beratung ist keine Zusage, dass KI die Antwort ist. In manchen Betrieben lautet das Ergebnis, dass eine Schnittstelle mehr bringt als jedes Modell.

    Dann empfehlen wir eine Prozessautomatisierung

Womit gearbeitet wird

  • Claude

    Eines der Modelle, gegen die Machbarkeit geprüft wird, mit echten Daten im kleinen Versuch.

  • Schweizer Datenschutzgesetz

    Der Rahmen, in den die vorhandenen Datenarten eingeordnet werden.

  • n8n

    Der Ablaufmotor, mit dem sich ein Anwendungsfall in Tagen statt Wochen ausprobieren lässt.

  • Eigene Prüffallsätze

    Echte Fälle mit bekanntem Ergebnis — daran zeigt sich Machbarkeit vor der Entscheidung.

In der Beratung ist die Technologie Gegenstand und nicht Werkzeug: Was eingesetzt würde, wird geprüft — nicht schon gebaut.

Häufige Fragen zur KI-Beratung

  • Wo lohnt sich KI in unserem Unternehmen?

    Die Antwort liegt fast immer dort, wo täglich gelesen, eingeordnet oder formuliert wird: eingehende Anfragen, Belege, wiederkehrende Auswertungen, Textentwürfe. Welche dieser Stellen sich rechnen, hängt an der Häufigkeit und an der Frage, wie viel Prüfung danach noch nötig ist. Genau das ist der Gegenstand der Beratung — eine allgemeine Antwort wäre eine Vermutung.

  • Was kostet eine KI-Beratung?

    Der Umfang richtet sich nach der Zahl der Abläufe und der Betriebsgrösse; zwei bis vier Wochen sind der übliche Rahmen bis zur Entscheidungsgrundlage. Der Aufwand steht vorher fest, damit die Beratung nicht selbst zum offenen Posten wird. Was danach gebaut wird, ist eine getrennte Entscheidung mit getrenntem Budget.

  • Welche Daten dürfen in ein Sprachmodell?

    Das hängt von der Datenart und vom Anbieter ab. Personendaten unterliegen dem Schweizer Datenschutzgesetz, Geschäftsgeheimnisse zusätzlich Ihren eigenen Verpflichtungen gegenüber Kundschaft. Wir ordnen die vorhandenen Datenarten ein und halten fest, was bei welchem Weg übermittelt würde. Für eine verbindliche rechtliche Beurteilung gehört das Ergebnis einer Anwältin vorgelegt.

  • Brauchen wir ein eigenes Modell?

    Für die allermeisten KMU nicht. Ein eigenes Modell zu trainieren kostet Daten, Rechenzeit und laufende Pflege und lohnt sich erst bei sehr grossen Mengen sehr spezieller Daten. Der übliche Weg ist ein bestehendes Modell mit Zugriff auf Ihre eigenen Inhalte. Das ist schneller da, günstiger im Unterhalt und lässt sich wechseln, wenn ein besseres kommt.

  • Was, wenn das Ergebnis lautet, dass sich KI nicht lohnt?

    Dann steht das im Dokument, mit Begründung. Ein Betrieb, dessen Abläufe kaum Text enthalten oder dessen Daten in keinem System liegen, gewinnt durch ein Sprachmodell wenig — oft ist eine Schnittstelle oder ein aufgeräumter Prozess der grössere Hebel. Eine Beratung, die in jedem Fall zu einem Bauauftrag führt, ist keine.


Wissen Sie, welcher Ihrer Abläufe der beste erste KI-Fall wäre?

Wir sehen uns Ihre Abläufe an und legen Ihnen drei bis fünf bewertete Kandidaten mit einer Reihenfolge vor — auch dann, wenn die Empfehlung lautet, zuerst etwas anderes zu tun.

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