Projekt

Petivo Online Shop

E-Commerce & digitaler Vertrieb — die Leistungen dieses Projekts stehen unten.

Der Projektverlauf

  • 01

    Ausgangslage

    Petivo ist ein Onlineshop. Für ein Geschäft, das ausschliesslich online verkauft, ist der Shop nicht ein Kanal unter mehreren, sondern der Betrieb selbst: Wer ihn nicht findet, kauft nicht, und was im Checkout hakt, ist unmittelbar Umsatz.

    Ein Shop dieser Art hört nie auf, Arbeit zu verlangen. Produkttexte wollen geschrieben und überarbeitet sein, die Sichtbarkeit in Suchmaschinen und in KI-Antworten will beobachtet werden, und auf den sozialen Plattformen erwartet man Regelmässigkeit. Nichts davon verkauft für sich genommen etwas. Es hält den Zustand, in dem verkauft wird — und es hört nie auf.

    Diese Arbeit hat keinen Abschluss. Sie fällt täglich an und konkurriert mit allem, was sonst noch zu tun ist.

  • 02

    Herausforderung

    Der Kontakt kam über eine Empfehlung aus dem Kundenkreis von Hesq. Ausgangspunkt war ein neuer Shop, gebaut von Grund auf. Klar war von Anfang an, dass ein Shop am Launch-Tag nicht fertig ist: Dann beginnt die Arbeit an Inhalt, Sichtbarkeit und Präsenz erst. Und diese Arbeit sollte nicht beim Kunden landen.

    Inhalt, Sichtbarkeit und Präsenz auf den sozialen Plattformen binden Zeit, und zwar dauerhaft. Es ist Zeit, die im Tagesgeschäft eines Onlineshops nicht vorgesehen ist: Sie wird von etwas anderem abgezogen oder sie fehlt. Beides ist auf Dauer teuer, nur unterschiedlich sichtbar.

  • 03

    Lösung

    Zuerst entstand der Shop selbst, auf WooCommerce. Darauf setzen drei Automatisierungen auf — nicht nachgerüstet, sondern von Beginn an mitgedacht und im selben Projekt gebaut. Sie greifen an verschiedenen Stellen an und haben eine Eigenschaft gemeinsam: Sie laufen, ohne dass jemand sie startet.

    Die erste hängt an Claude Code und greift direkt in den Shop. Sie erstellt Produkt- und Shop-Texte und prüft, was bereits darin steht. Beides gehört zusammen: Ein Bestand an Texten, den niemand mehr liest, wird mit jedem neuen Artikel unübersichtlicher, und ab einer bestimmten Menge weiss niemand mehr, was eigentlich dasteht.

    Die zweite ist ein SEO- und GEO-Agent, individuell mit Claude Code gebaut und mit Google Analytics 4 und der Google Search Console verbunden. Er hält die Strategie unter laufender Beobachtung und Kontrolle: Er liest, was die beiden Quellen melden, und gleicht es mit dem ab, was geplant war. Eine Sichtbarkeitsstrategie, die man einmal aufsetzt und danach nur noch behauptet, ist keine Strategie, sondern eine Erinnerung.

    Die dritte erstellt Inhalte für die Social-Media-Plattformen des Kunden und veröffentlicht sie dort selbstständig.

    Die drei teilen sich weder Code noch Oberfläche. Sie teilen sich den Shop: Die erste schreibt, was darin steht, die zweite misst, wie er gefunden wird, die dritte trägt ihn nach aussen. Zusammengelegt wären sie ein System, das man erst verstehen muss, bevor man es benutzt. Getrennt lässt sich jede einzeln anhalten, ohne dass die anderen stehen bleiben.

  • 04

    Technologie

    Der Shop läuft auf WooCommerce. Die drei Automatisierungen sind mit Claude Code gebaut — nicht zugekauft, sondern für diesen Shop geschrieben, mit Zugang zum Shop selbst sowie zu Google Analytics 4 und zur Google Search Console.

    Individuell gebaut heisst hier nicht «aufwendiger», sondern «passend». Ein zugekauftes Werkzeug bringt seine Annahmen darüber mit, wie ein Shop auszusehen hat, und die Arbeit besteht danach oft darin, den Shop diesen Annahmen anzugleichen. Ein Programm, das für diesen Shop geschrieben ist, kennt dessen Struktur und muss nichts übersetzen.

  • 05

    Vorgehen

    Am Anfang stand der Aufbau des Shops auf WooCommerce. Danach kam die Anbindung von Claude Code, und darauf die drei Automatisierungen: nacheinander gebaut, jede einzeln in Betrieb genommen.

    Seither laufen sie ohne Eingriff des Kunden.

  • 06

    Ergebnis

    Was seither anders läuft, ist vor allem eines: Der Kunde hat mit dem Betrieb dieser Systeme nichts zu tun. Texte entstehen, die Sichtbarkeit wird beobachtet, Beiträge erscheinen — ohne sein Zutun.

    Im Einzelnen: Petivo pflegt seit dem Go-live keine Produkt- und Shop-Texte mehr selbst. Die Social-Media-Präsenz läuft ohne eigenen Aufwand des Kunden. Die Beobachtung von SEO und GEO läuft fortlaufend, ohne dass er eingreifen muss.

    Das ist die eigentliche Aussage dieses Projekts. Nicht, dass etwas automatisiert wurde; automatisieren lässt sich vieles. Sondern dass die laufende Arbeit an Inhalt, Sichtbarkeit und Präsenz aus dem Alltag verschwunden ist, statt in eine Oberfläche zu wandern, die auch wieder jemand bedienen müsste. Ein Werkzeug, das man täglich öffnet, hat die Arbeit nicht abgenommen, sondern umbenannt.

    Quelle: Rückmeldung Kunde