13IT & Betrieb

IT Dienstleister für Schweizer KMU: Arbeitsplätze, die laufen

In vielen Betrieben ist die IT über Jahre gewachsen und gehört niemandem: Ein Konto richtet der ein, der gerade Zeit hat, Geräte sind unterschiedlich eingerichtet, und wer noch Zugriff hat, weiss keiner genau. Wir übernehmen diesen Teil als feste Zuständigkeit.

Umfang
Microsoft 365, Benutzer, Geräte, Security, Backup und Support
Standort
Betreuung aus Zug — remote in der ganzen Schweiz, vor Ort in der Deutschschweiz
Einstieg
Bestehende Umgebungen werden übernommen, nicht ersetzt

Was IT Services bei Hesq umfassen

IT Services umfassen bei Hesq den Betrieb der Arbeitsumgebung eines Unternehmens: Microsoft 365, Benutzerkonten und Identitäten, Firmengeräte, Schutz der Endgeräte, Datensicherung und die Hilfe im Alltag. Hesq übernimmt diese Aufgaben als IT Dienstleister für KMU in der Schweiz — für eine gewachsene Umgebung ebenso wie für eine, die neu eingerichtet wird.

Was sich im Alltag ändert

  • Situation heute

    Eine neue Mitarbeiterin wartet zwei Tage auf Konto, Postfach und Notebook.

    Zielbild

    Konto, Rechte, Postfach und Gerät stehen am ersten Arbeitstag bereit.

  • Situation heute

    Wer nach einem Austritt noch Zugriff auf welche Daten hat, weiss niemand sicher.

    Zielbild

    Benutzer, Gruppen und Rechte sind an einer Stelle gepflegt und nachvollziehbar.

  • Situation heute

    Jedes Gerät ist anders eingerichtet, und jede Neuinstallation ist ein Einzelfall.

    Zielbild

    Geräte tragen dieselbe Grundeinstellung, denselben Schutz und denselben Stand.

  • Situation heute

    Ob die Daten in Microsoft 365 gesichert sind, hat noch nie jemand nachgeprüft.

    Zielbild

    Die Sicherung läuft, und die Wiederherstellung ist getestet statt angenommen.

Was zu den IT Services gehört

  • 01

    Microsoft 365 und der Cloud Workplace

    Postfächer, Teams, SharePoint und OneDrive sind in den meisten Betrieben die Arbeitsumgebung selbst — und oft der Teil, den nie jemand eingerichtet, sondern nur nach und nach dazugekauft hat. Wir bringen den Mandanten in einen Zustand, der sich erklären lässt: sinnvoll geschnittene Lizenzen, eine Ablage mit nachvollziehbaren Berechtigungen, Freigaben nach aussen bewusst statt zufällig.

  • 02

    Benutzer und Identitäten

    Das Benutzerkonto ist heute der Schlüssel zu allem, was ein Unternehmen digital besitzt. In Microsoft Entra ID legen wir fest, wer existiert, wer zu welcher Gruppe gehört und was daraus an Rechten folgt — und sichern die Anmeldung mit einem zweiten Faktor ab. Rechte hängen dabei an Gruppen und Rollen, nicht an einzelnen Personen: Sonst wird jeder Wechsel im Team zur Nachforschung.

  • 03

    Geräte und Endpoint Management

    Firmengeräte werden über Microsoft Intune verwaltet, soweit es zur Grösse des Betriebs passt: Grundeinstellungen, Verschlüsselung, Updates und die Anwendungen, die zum Arbeitsplatz gehören. Ein neues Notebook kommt damit vorbereitet an, statt erst eingerichtet zu werden. Und ein verlorenes Gerät ist ein ärgerlicher Sachschaden, kein Datenabfluss.

  • 04

    Endpoint Security und Backup

    Auf den Geräten läuft ein Schutz, der zentral überwacht wird — wir arbeiten dafür unter anderem mit Sophos. Dazu kommt die Datensicherung, und zwar ausdrücklich auch für Microsoft 365: Der Dienst sorgt für Verfügbarkeit, nicht dafür, dass ein vor Wochen gelöschtes Postfach wieder auftaucht. Eine Sicherung zählt erst, wenn die Wiederherstellung einmal ausprobiert wurde.

  • 05

    Support im Alltag

    Der grösste Teil der IT-Arbeit sind kleine Dinge: ein blockiertes Konto, ein Drucker, eine Freigabe, ein Gerät für den neuen Kollegen. Dafür gibt es einen Helpdesk — eine Stelle, an die das gemeldet wird, statt einer Runde durch drei Anbieter. Was sich wiederholt, wird nicht jedes Mal neu gelöst, sondern an der Ursache behoben — das ist der Unterschied zwischen Support und Betreuung.

Drei Fälle aus der Praxis

Onboarding: eine neue Mitarbeiterin beginnt

  1. Rolle und Abteilung bestimmen, welche Gruppen, Lizenzen und Zugriffe nötig sind.
  2. Konto in Entra ID anlegen, Gruppen zuweisen, zweiten Faktor einrichten.
  3. Gerät über Intune vorbereiten: Grundeinstellung, Verschlüsselung, Anwendungen.
  4. Prüfung durch Mensch: Vor dem ersten Arbeitstag wird stichprobenweise kontrolliert, dass keine Rechte darüber hinausgehen.
  5. Übergabe mit einer kurzen Einführung in Anmeldung, Ablage und Meldeweg.

Offboarding: jemand verlässt das Unternehmen

  1. Zum vereinbarten Zeitpunkt werden Anmeldung und aktive Sitzungen gesperrt.
  2. Das Postfach wird umgeleitet oder freigegeben, damit laufende Vorgänge nicht abreissen.
  3. Dateien in OneDrive und persönlichen Ablagen gehen an die zuständige Person über.
  4. Das Gerät wird zurückgenommen, gelöscht und für die nächste Verwendung vorbereitet.
  5. Prüfung durch Mensch: Nach zwei Wochen wird kontrolliert, ob noch irgendwo ein Zugang offen steht.

Eine gewachsene IT-Umgebung wird übernommen

  1. Aufnehmen, was existiert: Mandant, Lizenzen, Konten, Geräte, Zugänge und Verträge.
  2. Die Stellen benennen, an denen es weh tut — offene Rechte, fehlende Sicherung, ungeschützte Geräte.
  3. Die Administratorzugänge ordnen, damit klar ist, wer im Ernstfall handeln kann.
  4. Prüfung durch Mensch: Was geändert wird, wird vorher besprochen — eine Übernahme ist kein Umbau.
  5. In Schritten nachziehen, beginnend mit dem, was das grösste Risiko trägt.

So läuft die Zusammenarbeit

Sechs Schritte, die auf jedem Projekt gleich heissen. Bei der IT-Betreuung liegt das Gewicht auf Discover: Was tatsächlich läuft, welche Zugänge es gibt und wer sie hat, ist in einer gewachsenen Umgebung selten irgendwo aufgeschrieben.

  • 01Discover

    Wir sehen uns an, was heute passiert, wo es hakt und woran der Erfolg gemessen wird.

  • 02Design

    Struktur, Gestaltung und Ablauf werden festgelegt, bevor gebaut wird — und mit Ihnen abgestimmt.

  • 03Build

    Umsetzung in kurzen Schritten, jederzeit auf einer Vorschau-Umgebung ansehbar.

  • 04Integrate

    Anbindung an das, was schon da ist: Domain, Konten, CRM, Buchhaltung, Analyse.

  • 05Measure

    Nach dem Start wird gemessen, was die Lösung leistet — nicht geschätzt.

  • 06Improve

    Was die Messung zeigt, fliesst zurück in die Arbeit. Ein System ist nie fertig, nur stabil.

Wo die IT Services aufhören

  • IT Services betreuen die Arbeitsumgebung — Microsoft 365, Benutzer, Geräte, Schutz und Datensicherung. Der Betrieb Ihrer Website, Ihres Shops oder Ihrer Anwendung folgt anderen Regeln und läuft auf anderer Infrastruktur.

    Diesen Teil beschreibt Hosting & Betreuung

  • Eine gut betreute IT nimmt Ihnen keine Arbeit ab, die täglich anfällt: Daten übertragen, Anfragen sichten, Listen pflegen. Sie sorgt nur dafür, dass die Werkzeuge dafür laufen.

    Abläufe zwischen Systemen übernimmt die Prozessautomatisierung

  • Wo ein Ablauf in keinem Standardprodukt vorkommt, hilft auch die beste Einrichtung von Microsoft 365 nicht weiter.

    Dann ist es ein Fall für die Softwareentwicklung

Womit gearbeitet wird

  • Microsoft 365

    Postfächer, Teams und die gemeinsame Ablage — für die meisten Betriebe die Arbeitsumgebung selbst.

  • Microsoft Entra ID

    Benutzer, Gruppen und Anmeldung mit zweitem Faktor — der Ort, an dem Rechte entstehen.

  • Microsoft Intune

    Verwaltung der Firmengeräte, soweit sie zur Grösse des Betriebs passt.

  • Sophos

    Schutz der Endgeräte mit zentraler Übersicht statt einer Meldung je Gerät.

Die Werkzeuge richten sich nach dem Betrieb und nach dem, was eine kleine IT-Landschaft noch tragen kann — nicht nach dem, was auf einer Anbieterliste gut aussieht.

Häufige Fragen zu den IT Services

  • Was umfasst eine IT-Betreuung für ein KMU?

    Eine IT-Betreuung — im Markt meist Managed IT Services genannt — deckt die Arbeitsumgebung ab: Microsoft 365 mit Postfächern und Ablage, Benutzerkonten und Rechte, die Firmengeräte, deren Schutz, die Datensicherung und die Hilfe bei Störungen im Alltag. Dazu gehört auch das Unspektakuläre: Ein- und Austritte, Lizenzen, Zugänge. Was im Einzelfall dazugehört, wird vorher festgelegt und nicht unterstellt.

  • Übernehmen Sie eine bestehende IT-Umgebung?

    Eine gewachsene Umgebung zu übernehmen ist der Normalfall, nicht die Ausnahme. Der erste Schritt ist eine Bestandsaufnahme: Mandant, Lizenzen, Konten, Geräte, Zugänge und laufende Verträge. Daraus entsteht eine Liste offener Punkte mit einer Reihenfolge. Geändert wird danach in Schritten und nach Absprache — eine Übernahme ist keine Gelegenheit für einen Umbau.

  • Sind die Daten in Microsoft 365 automatisch gesichert?

    Microsoft sorgt für die Verfügbarkeit des Dienstes, nicht für die Wiederherstellung Ihrer Inhalte nach einer Löschung. Was vor Wochen aus einem Postfach oder aus SharePoint verschwunden ist, liegt in der Regel nicht mehr im Papierkorb. Deshalb richten wir eine eigene Sicherung ein und prüfen die Wiederherstellung einmal wirklich, statt sie anzunehmen.

  • Was passiert bei einer Störung?

    Störungen melden Sie an eine Stelle statt an drei Anbieter, und wir klären, woran es liegt — auch dann, wenn die Ursache bei einem Dritten liegt. Welche Fälle Vorrang haben und in welchem Rahmen betreut wird, halten wir vorher gemeinsam fest. Pauschale Reaktionszeiten nennen wir an dieser Stelle bewusst nicht: Was zugesichert wird, gehört in die Vereinbarung.

  • Was kostet die IT-Betreuung eines KMU?

    Den Preis bestimmen vier Grössen: die Zahl der Benutzer, die Zahl und Art der Geräte, der Umfang an Security und Datensicherung sowie die Frage, wie viel Altlast in der Umgebung steckt. Der letzte Punkt ist der unterschätzte — eine Umgebung ohne Ordnung kostet im ersten halben Jahr mehr als danach. Wir schätzen deshalb erst nach der Bestandsaufnahme.


Wissen Sie, wer in Ihrem Unternehmen noch Zugriff auf welche Daten hat?

Sagen Sie uns, wie viele Benutzer und Geräte im Einsatz sind und was heute wer betreut. Wir machen eine Bestandsaufnahme und sagen Ihnen, was zuerst dran ist — auch dann, wenn das wenig ist.

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