Neuigkeit
OpenAI entfernt am 14. Januar 2027 fünf Modellversionen aus der API: gpt-4o-2024-08-06, gpt-4o-2024-11-20, gpt-4o-mini-2024-07-18, gpt-4.1-2025-04-14 und gpt-4.1-mini-2025-04-14. Als Ersatz empfiehlt OpenAI gpt-6-luna. Angekündigt wurde das am 14. Oktober 2026. Darauf aufbauende Fine-Tuning-Modelle folgen demselben Zeitplan. Der Eintrag gilt nur für die API, nennt weder Plan noch Region und sagt nichts zur Verfügbarkeit in der Schweiz.
Bedeutung für KMU
Für ein Schweizer KMU ohne IT-Abteilung ist das eine Frage an den Dienstleister. Betroffen sein kann Software, die OpenAI-Modelle über die API nutzt, etwa ein Chatbot auf der Website oder eine Automation. Läuft sie auf einer dieser Versionen, muss sie in der Regel vor dem 14. Januar 2027 umgestellt werden. Das kann auch zutreffen, wenn im Code nur der Kurzname gpt-4o steht: Er verweist laut OpenAI auf eine dieser Versionen. Zu ChatGPT als Anwendung sagt der Eintrag nichts.
OpenAI informiert Kunden, die das Modell aktiv nutzen, per E-Mail und führt die Abschaltung auf der Deprecations-Seite auf. Läuft das API-Konto beim Dienstleister, erreicht die E-Mail das KMU womöglich gar nicht. Stellen Sie Ihrem Dienstleister deshalb drei Fragen: Auf welcher Modellversion läuft unsere Anwendung? Auf wessen Namen läuft das API-Konto? Bis wann ist umgestellt, und wer prüft danach die Antworten?
Was Hesq daraus macht
Bestehende Automationen sieht sich Hesq zuerst an; ein Neubau ist nicht die Voraussetzung. Erst danach steht fest, was bleibt und was ersetzt wird. Vorher wäre jede Zusage zum Aufwand geraten. Ist unklar, was im Betrieb läuft, ist die KI-Beratung der Einstieg.
